
"Es wird Zeit , dass die Mehrheit der Bürger Flagge zeigt gegenüber einer kleinen, radikalen Minderheit", sagt der stellv. Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Hameln Björn Lönnecker. Gemeinsam mit den Jugendlichen, seinen Betreuern und Führungskräften der Ortsfeuerwehr machte er sich am Samstagvormittag auf den Weg von Hameln nach Haverbeck, zum offiziellen Endpunkt für die Stadt Hameln. Am Tag zuvor fiel in Hilligsfeld durch die Jugendwehr Unsen schon die magische 1000-Kilometer-Grenze.
Das Rad war im Hamelner Stadtgebiet insgesamt 91 Kilometer unterwegs – von Afferde über Tündern, Unsen, Klein Berkel und Hameln bis nach Haverbeck. Vor Ort gab es für alle Teilnehmer eine Grillparty, bei der Stadtbrandmeister Gerhard Rathing und Brandabschnittsleiter Jürgen Selle betonten, dass die Jugendwehren für Toleranz und Offenheit stünden. Die Jugendwehren Halvestorf und Hameln übergaben das Rad in Großenwieden an die Jugendwehren im Landkreis Schaumburg – mit dem Kilometerstand von 1048.
Die Etappen der Tour durch alle Landkriese in Niedersachen sind so gelegt, dass das Info-Gespann jeden Abend von einer neuen Gruppe übernommen wird. Ziel dieser Rundfahrt sei der Landesfeuerwehr-Aktionstag "Spielend gegen Rechts" am 17. August in Thedinghausen, so Lönnecker. Die Schirmherrschaft der Aktion habe der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius übernommen.
Auch eine Homepage (www.1000km-gegen-rechts.de) und eine Facebook-Seite sind bereits eingerichtet. Dort kann auch die Radroute online verfolgt werden: Das Aktions-Fahrrad ist mit einem GPS-Tracker ausgestattet, der ständig ein Signal mit dem aktuellen Standort sendet.